Homepage | Sitemap | Suche

Fehlerfreies XHTML! Fehlerfreies CSS! Firefox 3
418554 Besucher seit dem 10.11.2006

Mond 2002

21.02.2002 01.03.2002 25.03.2002 26.03.2002 28.03.2002 30.03.2002 01.04.2002 02.04.2002

Mond am 21.02.2002

 

Dieses Bild entstand am Celestron Firstscope 60 AZ.

Ich verwendete das 25 mm-MA-Okular von Meade. Es ergibt am Celestron eine 28-fache Vergrößerung.

Das Firstscope ist mittlerweile auf eine EQ-1 umgezogen, auf der es sich sehr wohl fühlt.

Mond am 01.03.2002

 

Dass sich auch mit kleinsten Optiken ganz hübsche Mondfotos machen lassen, zeigt dieses Bild, fotografiert am Zeiss 50/540.

Mond am 25.03.2002

Die folgenden vier Bilder entstanden alle am TAL-2M, dem 150/1200-Newton. Ich verwendete ohne Ausnahme das TAL-Plössl mit 25 mm Brennweite. Es eignet sich hervorragend zur afokalen Fotografie, da es an der Fuji-Kamera überhaupt nicht vignettiert.

 

Gesamtansicht, kein Kamerazoom. Deutlich mehr Details als auf den mit den Refraktörchen gewonnenen Bildern.

 

Hier bin ich der Wallebene Gassendi etwas auf die Pelle gerückt. Mit 2x-Barlow, 3x-Kamerazoom und 2x-Digitalzoom im VGA-Modus der Kamera. Mit diesen Einstellungen klappte es mit der Belichtungsautomatik, ausgelöst wurde per Selbstauslöser, die Motornachführung am Teleskop war eingeschaltet.

Gassendi liegt am Rande des Mare Humorum und hat einen Durchmesser von 110 km. Die Wälle sind bis zu 1180 Meter hoch. Deutlich erkennt man die Zentralberge und die Rillen II und VII.

 

Mondrand. 3x-Kamerazoom, Modus 1600x1200. Der runde Krater rechts oben ist Tycho.

 

Ringgebirge Copernicus, Durchmesser 93 km. Der auffällige Krater in der linken Bildhälfte ist Kepler, Durchmesser 32 km. 3x-Kamerazoom, Modus 1600x1200.

Das Foto lässt sich schön mit den Karten 31 und 32 im "Rükl" vergleichen.

Mond am 26.03.2002

 

Ein Foto vom Mond am frühen Morgen des 26.03.2002 durch das Sirius 50L, auch hier unter Verwendung des TAL-Plössl 25 mm. Der Mond stand schon sehr tief, trotzdem zeigt selbst die kleine 50 mm-Optik noch eine ganze Menge.

 

Abends am 26.03.2002 enstand das linke Bild, fotografiert durch den Explorer 395 mit TAL-Plössl 25 mm und 2x-Barlow.

Links oberhalb der Bildmitte das Schrötertal, neben dem gleißend hell erleuchteten Krater Aristarchus, der 45 km Durchmesser hat. Vallis Schröteri ist bis zu 10 km breit und bis zu 1000 m tief.

Rechts unterhalb der Bildmitte der durch sein Strahlensystem auffällige Krater Kepler (Durchmesser 32 km).

 

Ein weiteres Foto durch den Explorer 395 vom Abend des 26.03.2002.
In etwa die südliche Fortsetzung der oberen Fotografie. Markante Gegenden sind Kepler und das Mare Humorum mit Gassendi.

Mond am 28.03.2002

 

Eine Montage von Aufnahmen durch verschiedene Teleskope. Die Originalbilder wurden kleiner gerechnet und die dadurch enstehende Unschärfe durch Nachschärfen ausgeglichen.

Das Bild eignet sich nicht dazu, die optische Leistungsfähigkeit der Teleskope zu beurteilen, dazu spielen zu viele andere Faktoren eine Rolle, wie Seeing, Genauigkeit des Fokus bei der Aufnahme, Nachbearbeitung usw.

Recht schön zeigt es aber, dass die - durch was auch immer bedingten - Unterschiede nach einer Skalierung auf "handliche" Größen kaum noch ins Gewicht fallen.

Mond am 30.03.2002

An diesem Abend wollte ich dem Mare Crisium mit meiner "Big Gun", dem 150 mm-TAL-Newton mal so richtig zu Leibe rücken. Ein kurzer Blick durch das Okular zeigte eine sehr starke Luftunruhe. Nach drei vollgeknipsten 16 MB-Smart Media Karten, bei denen die Bilder zu 99% durch Unschärfe glänzten, gab ich es auf und machte den 90/1000-Refraktor startklar. Tatsächlich hatte ich hier mehr Glück, entweder hatte sich die Situation inzwischen gebessert oder 90 mm Öffnung reagieren wirklich gutmütiger auf schlechtes Seeing als 150 mm.

 

Einen Ausschnitt vom Ostrand des Mondes zeigt das linke Bild mit den Kratern Langrenus, Vendelinus und Petavius. Aufnahmeinstrument war der 90/1000-Refraktor.

 

Auf diesem Bild ist das Mare Crisium zu sehen, auch ein paar seiner zahlreichen Höhenrücken sind erkennbar. Obwohl das Bild schon recht kleine Details in der Größenordnung von etwa 4 km zeigt, fehlt das letzte Quentchen Schärfe. Das Seeing war einfach zu schlecht, selbst auf dem LCD-Display der Kamera konnte ich die Luft "kochen" sehen. Auch hier kam der 90/1000-Refraktor zum Einsatz.

 

Hier nochmal das Ringgebirge Petavius,fotografiert durch das TAL-2M. Dieses Foto zeigt feinere Details als das Bild weiter oben. Neben der Rille I sind auch die Rille II und der kleine Krater A identifizierbar. Von der Rille III fehlt leider jede Spur... Wer mit dem "Rükl" vergleichen will: Karte 59.

Mond am 01.04.2002

 

Mond durch das TAL-2M, 25 mm-Plössl, 2x-Barlow, Kamerazoom 1,5-fach.

Die Aufnahme zeigt unter anderem den Südzipfel des Mare Tranquilitatis mit dem auffälligen Ringgebirge Theophilus (100km), sowie das südöstlich gelegene Mare Nectaris mit der Wallebene Fracastorius (124 km).

Einmontiert ist eine Nahaufnahme (3x-Kamerazoom) der Wallebene Janssen. Auf dieser ist die am Boden verlaufende Rille vollständig erkennbar (siehe Pfeil).

Der abnehmende Mond steht im Frühjahr ungünstig tief, entsprechend erschwert die hohe Luftruhe detailreiche Aufnahmen. Visuell zeigt bereits ein 60 mm-Refraktor mehr, also ran an die Teleskope! :-)

Mond am 02.04.2002

 

Mond durch den Meade Explorer 395, 25 mm-Plössl 2x-Barlow, Kamerazoom 1,5-fach.

Sehr schön ist der Höhenrücken im Mare Nectaris zu sehen. Am nördlichen Ende dieses Höhenrückens liegt westlich das Ringebirge Theophilus mit einem Durchmesser von 100 km. Die Zentralberge Alpha, Psi und Phi sind erkennbar. Das Zentralgebirge erreicht Höhen von 2000 m.

 

Mond durch den Meade Explorer 395, 25 mm-Plössl 2x-Barlow, Kamerazoom 1,5-fach.

Eine der nicht so besonders gelungenen Aufnahmen, zur besseren Orientierung etwas mit Beschriftungen versehen. Immerhin - meine erste Aufnahme, die das Alpental zeigt.